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Berichte / Kritiken

"Der Neue Tag" Bericht zur Ehrenmitgliedschaft von Fritz Kohr am 19.03.2013
 
Erbendorf. (njn) Ehrenmitglied Fritz Kohr
Konditormeister Fritz Kohr ist Ehrenmitglied des Zitherclubs. Beim Zitherclub-Konzert am Samstag überreichte Vorsitzende Heidi Banzer die Ehrenurkunde.Nach den Worten der Vorsitzenden seit Kohr bereits viele Jahre Mitglied des Zitherclubs. Für den Verein habe Kohr stets ein offenes Ohr. Schließlich sei das Café Kohr das Vereins- und Probelokal für die Musikgruppe. "Einen Dank sprechen wir dir dafür aus, dass wir bei dir immer gut aufgehoben sind", sagte Banzer.Fritz Kohr ist nun neben Reti Günther, Karl Hauffe, Josef Thomas, Friedrich Martetschläger und Margot Szameit das sechste Ehrenmitglied des über achtzig Jahre alten Vereins.
 
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"Der Neue Tag" Bericht zum Zitherclub-Konzert am 18.03.2013
 
"Vom Zigeunerlager zu Tabaluga" Zitherclub und Evangelischer Posaunenchor unterhalten über 500 Zuhörer - Jugendgruppe begeistert
Erbendorf. (njn) Knapp über 500 Besucher lauschten am Samstag den Klängen des Zitherclub-Konzerts in der ausverkauften Doppelsporthalle. Die Musiker unter der Leitung von Veronika Hille bewiesen erneut, dass Saitenmusik nicht nur Volksmusik ist. Als musikalische Gäste holte sich der Verein ein Bläserensemble des Evangelischen Posaunenchors Erbendorf mit ins Boot.Wieder hatte sich gezeigt, dass die Konzerte des Zitherclus beliebt sind. Beim Vorverkauf waren bereits nach wenigen Tagen bis auf wenige Plätze alle Karten verkauft. Vorsitzende Heidi Banzer freute sich deshalb umso mehr, die zahlreichen Zuhörer begrüßen zu dürfen. Besonders hieß sie die Bürgermeister Hans Donko mit Ehefrau Ma<nuela, Johannes Reger mit Gattin Marianne und Sonja Heindl sowie die Geistlichen Pfarrer Martin Besold und Diakon Berno Läßer willkommen. Ebenso Kreisheimatpflegerin Monika Kunz aus Neualbenreuth sowie Michael Wirth, der durch das Programm führte.Den Besuchern zeigte der Zitherclub seine musikalische Bandbreite. Neben Stücken in großer Besetzung, wie dem Andreas-Hofer- Marsch und "Im Zigeunerlager" begeisterte die Jugendgruppe mit Dominik Kunz, Miriam Schraml, Christian Weiß, Alexandra Lang und Jonas Hille (alle Gitarre), Luis Klöble (Blockflöte) sowie Pa Bildl und Julian Banzer am Hackbrett. Sie spielten bei einem lustigen Potpourrie unter anderem "Ich wollt ich wär ein Huhn", das "Unsinnlied" und "Wer hat an der Uhr gedreht?". Mit "Old Irish Tune" und "The Praties" legten sie noch eins drauf.Musikalische Leiterin Veronika Hille hatte für das "Duo Saitenverkehrt" (Veronika Hille am Hackbrett und Katja Lewitt am Kontrabass) das Stück "Alles wiad goud" komponiert. Mit dem "Landler für`n Duxer Schorsch" und der "Werdenfelser Polka" spielten die Zitherer mit Heidi Banzer an der Raffele und Susanne Lewitt-Bildl an der Harfe ausgezeichnete Saitenmusik. Die "Groupe accordéon" mit Christoph Pöllmann und Karin Uhl am Akkordeon sowie Erik Staufer an der Gitarre wagte sich mit mit "La valse des monstres" in die fabelhafte Welt der Amelie.Die "Jungen Wilden", unter anderem mit Juli Nikol an der Geige, zeigten ihre Wandlungsfähigkeit. Nach dem "Maxglaner Zigeunermarsch" ging es in die Welt von Joan Osborne mit "One of us". "Die Naschen", eine junge Gruppe des Zitherclubs, wagten sich mit "Heidi" von Django 3000 in eine ganz andere Stilrichtung. Aber auch der gesamte Zitherclub entführte das Publikum in die Welt von Tabaluga mit Peter Maffays Stück "Leuchtendes Schweigen". Als Gastmusikerin begleitete Verena Rögner die zahlreichen Musikstücke mit der Querflöte.Ebenso gastierten die neun Musiker des Evangelischen Posaunenchors Erbendorf. Den Auftakt machte das "Wolgalied" aus der Operette "Der Zarewitsch" von Franz Lehar. Nach dem Walzer "Der einsame Hirte" spielte Solist Markus Schreiber an der Posaune die Polka "Der Tanzbär", die Jochen Neumann komponiert hat. Mit der Winnetou-Melodie sowie dem Evergreen "Pepito" ging es im zweiten Teil des Konzerts weiter. Mit "My Way" verabschiedete sich der Posaunenchor.Für Vorsitzende Heidi Banzer und Dirigientin Veronika Hille gab es zum Schluss der überaus gut gelungenen Veranstaltung viele Blumen. Die Zuhörer dankten den Musikern mit großem Applaus, was Zitherclub und Posaunenchor mit Zugaben beantworteten.
 
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"OWZ" Bericht über den Zitherclub am 14.03.2013
 
"Junge Wilde" an der Zither - Zitherclub hat so viele jugendliche Mitglieder wie nie
Erbendorf. (melanie büttner) "Unter Zitherclub stellen sich die meisten Leute ein Grüppchen alter Frauen vor, die langweilige, altmodische Lieder spielen," lacht Katja Lewitt, zweite Vorsitzende des Clubs. Aber weit gefehlt: "So viele junge Mitglieder wie heute hatte der Club noch nie seit Bestehen. Einige junge Leute sind mit großer Skepsis mal zu einer Probe gekommen und waren dann ganz überrascht, was für moderne und peppige Stücke da gespielt werden."Bei der Probe herrscht heitere Stimmung, die jungen Musikanten sind mit Feuereifer dabei. "Manchmal kommen wir gar nicht zum Spielen", gesteht Katja Lewitt mit einem Zwinkern in den Augen. "Es ist so eine schöne Gemeinschaft, manchmal plaudern wir den ganzen Abend und machen Witze." Gemeinsames Musizieren bringt offensichtlich gute Laune. Oder bringen die drei Leiterinnen mit ihrer mitreißenden Fröhlichkeit die gute Laune mit? Heidi Banzer, die erste Vorsitzende, gibt den Einsatz, dann spielen die jungen Musikanten allein weiter. "So muss es sein", sagt sie. "Die Kinder sind schon so gut eingespielt, dass die das Tempo selbst halten." Ein Mädchen hat nicht aufgepasst. "Du Schlafmütze", wird sie geneckt. Sie ist überhaupt nicht beleidigt, denn bei dem überaus warmherzigen Miteinander ist klar, dass niemand dem anderen Böses will.Der Zitherclub besteht keineswegs nur aus Zitherspielern. Zur Besetzung der Jugendgruppe gehört neben Gitarren und Hackbrett eine Blockflöte, bei den "Jungen Wilden" spielt eine Violine mit, und zur Gesamtbesetzung gehören außerdem noch Kontrabass, mehrere Akkordeons und Harfe. "Heidi und ich schreiben die Stücke so um, wie wir sie brauchen", erklärt Veronika Hille, die musikalische Leiterin. "Manches vereinfachen wir, machmal schreiben wir noch Stimmen dazu." Das Instrument wird an der Musikschule oder bei einem Privatlehrer gelernt. Der Verein fördert das Zusammenspiel. "Nach ungefähr einem halben Jahr Unterricht können die Kinder hier mitspielen."Etliche Musikanten spielen in der Gesamtbesetzung, haben sich aber daneben noch kleinere Gruppen zusammengetan: Da gibt es das Trio "Die Naschen", die "Groupe Accordéon", die sich, wie der Name schon vermuten lässt, auf französische Stücke spezialisiert hat, die "Zither- und Raffelemusi" und das "Duo Saitenverkehrt", das weit über die Landkreisgrenzen bekannt ist und im April 2012 vom Bayerischen Rundfunk zur "Gruppe des Monats" gekürt wurde."Bei Konzerten mag ich gern den Bogen weit spannen", erklärt Veronika Hille, "damit man hört, was man musikalisch alles machen kann. Wir fangen meist mit traditioneller Volksmusik an und spielen dann auch Schlager und andere moderne Stücke. Dann ist für jeden Geschmack etwas dabei." Entsprechend abwechslungsreich ist das Programm für das Konzert am 16. März, bei dem der evangelische Posaunenchor mitwirkt: Traditionell ist beispielsweise die "Werdenfelser Polka" oder der "Maxglaner Zigeunermarsch", aber es wird auch das "Leuchtende Schweigen" aus "Tabaluga" von Peter Maffay und der "Valse des monstres" aus dem Film "Die fabelhafte Welt der Amelie" zu hören sein.
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"Der Neue Tag" Bericht zum Zitherclub-Konzert am 30.03.2011
 
"Junge Wilde" an alten Instrumenten - Musiker des Zitherclubs und des Evangelischen Posaunenchors gefallen mit modernen Stücken
Erbendorf. (njn) Der Zitherclub leistet gute Nachwuchsarbeit. Das bewiesen die Mitglieder beim Konzert in der Doppelsporthalle. An Zither, Gitarre und Geige zeigten auch junge Musiker dem Publikum ihr Können.
Die Konzerte des Zitherclubs sind beliebt und werden gern besucht. Das zeigte schon der Kartenvorverkauf. Bereits am Starttag war bis auch wenige Plätze alles ausverkauft.
Heidi Banzer, die Vorsitzende des Zitherclubs, hieß besonders die Bürgermeister Hans Donko, Johannes Reger und Sonja Heindl sowie Pfarrer Martin Besold, Pfarrerin Gertrud Göpfert und Pfarrer Klaus Göpfert willkommen. Michael Wirth führte durch das Programm, in dem die Mitglieder des Zitherclubs mit ihrer Leiterin Veronika Hille musikalische Glanzpunkte setzten. Gastgruppe war ein Ensemble des Evangelischen Posaunenchors.
Die Musiker des Zitherclubs demonstrierten den Besuchern ihre Wandlungsfähigkeit. Neben Auftritten in großer Besetzung, wie beim Marsch "Gruß an Oberbayern" oder der "Stachus-Polka", begeisterte die Jugendgruppe mit Ronja Staufer an der Zither, Julia Nikol an der Geige sowie Erik Staufer, Dominik Kunz, Miriam Schraml, Alexandra Lang, Christian Weiß und Jonas Hille (alle Gitarrre) mit ihren Stücken.
Dass schon der Nachwuchs Rhythmus im Blut hat, bewies er unter anderem mit "Oh when the saints", dem "Pumuckl-Lied", der Eurovisionsmelodie sowie "Lady in black". Das "Duo Saitenverkehrt" - Veronika Hille (Hackbrett) und Katja Lewitt (Kontrabass) - zeigte bei der Filmmusik "Emma" sein musikalisches Know-how.
"Stairway to heaven" präsentierten die "Jungen Wilden" des Zitherclubs. Sie machten einmal mehr deutlich, dass mit der Zither - ursprünglich ein Volksmusikinstrument - auch moderne Stücke verschiedener Stilrichtungen perfekt rübergebracht werden können. Die "Boygroup" um Christoph Pöllmann faszinierte mit dem "Miss Marple Theme".
Anstatt Choräle und Werke alter Meister zu spielen, wagten sich die neun Mitglieder des Evangelischen Posaunenchors beim Zitherclub-Konzert auf ein ganz anderes musikalisches Terrain. Nach anfänglich sehr getragenen Werken wie "Widele, Wedele", einer schwäbischen Volksweise, sowie einem Ländler aus der Steiermark und der "Post im Walde" begeisterte das Ensemble vor allem mit der Swingnummer "Creole Love call" von Duke Ellington und "Cherry Pink" von Louiguy, besser bekannt als "Gummi-Mambo".
Gegen Ende gratulierte Konditormeister Fritz Kohr senior mit einem süßen Geschenk - das auch als Dank für die Probenabende des Zitherclubs, die seit vielen Jahren in seinem Cafe stattfinden, galt - zu dem hervorragenden Konzert. Für Vorsitzende Heidi Banzer und Dirigentin Veronika Hille gab es viele Blumen. Die Zuhörer dankten den Musikern mit stehenden Ovationen, denen natürlich Zugaben des Zitherclubs und des Posaunenchors folgten.
 
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"Der Neue Tag" Bericht zur Ehrenmitgliedschaft von Margarete Günther am 29.03.2011
 
Erbendorf. (njn) Musiker ausgebildet - Margarete Günther Ehrenmitglied des Zitherclubs
Margarete Günther ist Ehrenmitglied des Zitherclubs. Beim Konzertabend konnte Vorsitzende Heidi Banzer ihrer Vorgängerin die Urkunde überreichen. "Seit 45 Jahren hält unsere Reti dem Zitherclub die Treue", betonte Banzer. Als Dreingabe und Dankeschön ihrer Musikerkollegen gab es den Zitherklassiker "Der dritte Mann" zu hören.
Günthers Wirken im Verein wurde mit einer Tonleiter zum Ausdruck gebracht, die vom c wie cool über e wie energisch bis zum h wie heimatverbunden reichte. Wie die Vorsitzende sagte, habe die aus Zwergau stammende Margarete Günther bei Karl Wohlrab das Zitherspiel erlernt.
"In den vielen Jahren hat sie eine Vielzahl von Musikern ausgebildet und ihr Wissen an uns weitergegeben." Zudem war sie von 1997 bis 2009 Vorsitzende. "Auch wenn sie ihren Lebensmittelpunkt nach München verlagert hat, hoffen wir, dass sie uns oft besuchen wird."
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"Der Neue Tag"  Bericht zur CD-Vorstellung "Jessas, gäih near her" am 02.11.2010
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Tirschenreuth. (jr) Volksmusikgruppen stellen neue CD vor


Als Weihnachtsgeschenk für alle Freunde der Volksmusik versteht Monika Kunz die neue CD "Jessas, gäih near her". Das erste Exemplar überreichte die Kreisheimatpflegerin an Wolfgang Lippert. Der Landrat freute sich über diese Produktion. "Volksmusik gibt das Lokalkolorit wieder." Vom Stiftland zum Steinwald - so umschrieb Lippert die neue CD und orderte spontan 20 Exemplare. Mit dabei waren die Friedenfelder Stubnmusi, die "Neualbenreuther Saitenmusik", das "Neualbenreuther Zwio", der "Waldsassener Dreigesang", die "Kemnather Sängerinnen", der "Erbendorfer Zitherclub", das "Duo Saitenverkehrt" und die "Vöia van Grenzboch". Kunz betonte, dass die neue Produktion eine repräsentative CD mit Gruppen aus allen Teilen des Landkreises sei.
Hochklassik

Auf der CD sind 32 Originalaufnahmen, die auch heute noch gesungen und gespielt werden. Otto Först vom gleichnamigen Tonstudio lobte ausdrücklich die hochklassige Qualität der Musikstücke und der Musikgruppen. In dieser geballten Form sei das selten zu erleben.
Jetzt im Handel

Die CD kostet 13,50 Euro und ist ab sofort bei den beteiligten Musikgruppen sowie bei Buch-Rode in Tirschenreuth und Waldsassen, Tourist-Info Waldsassen, Dorfladen Friedenfels, Schreibwaren Kunz in Wiesau, Sparkasse Erbendorf und Konditorei Kohr in Erbendorf erhältlich. Die Erstauflage beträgt 500 Exemplare.
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"Der Neue Tag"  Bericht zum Ausflug des Zitherclubs nach Markneukirchen am 02.10.2010
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Erbendorf. (njn) Zitherclub Erbendorf in der Stadt der Musikinstrumentenbauer


Einen Ausflug in die Musikstadt Markneukirchen unternahm der Zitherclub. Die jungen Musikanten des Clubs spielten bei jeder Gelegenheit auf und Vorsitzende Heidi Banzer freute sich, dass 61 Musikfreunde aus Erbendorf und Umgebung mitfuhren, um die Musikstadt mit ihren Attraktionen zu erleben. In Markneukirchen stand die Besichtigung von Werkstätten, in denen Zither, Gitarre, Geige und Blechblasinstrumente produziert werden sowie eine Saitenspinnerei auf dem Programm. Bei den kleinen Familienbetrieben war viel Neues zu entdecken. Nach dem Mittagessen besuchte die Gruppe das Musikinstrumentenmuseum. Die Führung wurde mit vielen kleinen Geschichten rund um die ausgestellten Instrumente abgerundet. Auf dem Heimweg war Einkehr in Großbüchelberg in der Petersklause, wo zu den Klängen des Zitherclubs das Abendessen serviert wurde. Ein besonderer Dank Banzers galt den Stadtwerken und dem sicheren Busfahrer Horst Neidl.
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"Der Neue Tag"  Bericht zum Konzert "80 Jahre Zitherclub" am 28.02.2009
 
Erbendorf. (njn) Ohne Zittern kann der Zitherclub Erbendorf in die Zukunft blicken. Beim Jubiläumskonzert zum 80-Jährigen zeigte der Nachwuchs sein Können. Mit den "Blechquetschern" und den Geschwistern Winterer lud sich der Jubilar zwei Gastgruppen ein. Musikalische Glanzpunkte setzten die Mitglieder des Zitherclubs mit ihrer Leiterin Veronika Hille.
Mit so vielen Besuchern hatten die Verantwortlichen des Zitherclubs um Reti Günther nicht gerechnet. Über 350 Zuhörer kamen in die Doppelsporthalle, um den Klängen der Musiker zu lauschen.
Erinnerung an Gründer
Die Geschichte des Zitherclubs ließ Kreisheimatpflegerin Monika Kunz Revue passieren. Sie erinnerte an die Gründungsmitglieder Otto Bergler und Max Wohlrab genauso wie an die schon legendären Musiker Willi Schindler und Siegfried Günther. Dem heutigen Ensemble bescheinigte sie eine gute Nachwuchsarbeit, bei der die Volksmusik gepflegt werde, sich aber neuen Richtungen nicht verschließe. "Der Kulturpreis der Hanns-Seidel-Striftung 1999, zahlreiche Fernseh- und Hörfunkauftritte sind der Beweis für das musikalische Können", sagte Kunz. Und ein besonderes Lob hatte sie auch noch auf Lager: "Sie sind da, wenn man sie braucht."
Den Besuchern des Abends zeigten die Musikanten des Zitherclubs ihre Wandlungsfähigkeit. Neben Musikstücken in großer Besetzung, wie dem Marsch "Hoch Heidecksburg" oder "Bayerische G'schichten", begeisterte die Jugendgruppe mit Simon Pöllmann am Hackbrett, Verena Kastner (Zither) und Erik Staufer (Gitarre) mit ihren Stücken.
Dass sie dabei Rhythmus im Blut haben, bewiesen die Drei unter anderem mit "Bayon del Rio". Aus der Feder von Christoph Pöllmann stammten mit "Zickzack-Polka" und "Der Ausritt" auch selbst geschriebene Stücke.
Veronika Hille (Hackbrett) und Katja Lewitt (Kontrabass), auch bekannt unter dem Namen "Duo Saitenverkehrt", zeigten ihr musikalisches Know-how bei "Irgendwos". Dass Pop der Zithermusik nicht entgegensteht, konnte das Publikum bei "Take it away" und "So whats new?" hören.
"D'Blechquetscher" aus Neunburg vorm Wald mit Akkordeon, Tuba, Trompete und Bassflügelhorn ließen bayrisch-böhmische Voksmusik vom Feinsten hören. Mit den Sinatra-Hits "Something Stupid" und "My Way" wagten sie sich in die Welt der Evergreens.
Die Geschwister Winterer aus Schwarzenfeld mit Marita Lobenhofer und Helga Kasparides brachten lustig-witzige G'stanzln, wie
"s' Tröpferlbad" und auch "Geh tausch mas aus". Bei "Wann i nachts vo da Kneip hoamgeh" zeigten die beiden Frauen, unterstützt von Robert Merkl an der Steirischen, ihre "Zungenakrobatik" für die sie in ganz Bayern bekannt sind.
"Süßes" vom Konditor
Gegen Ende des Konzerts gratulierte Konditormeister Fritz Kohr mit einer Riesenpraline zum Jubiläum und bedankte sich für die jahrelangen musikalischen Probeabende des Zitherclubs in seinem Café. Für Vorsitzende Reti Günther und Dirigentin Veronika Hille gab es zum Schluss der überaus gut gelungenen Veranstaltung Blumen. Die Zuhörer danken den Musikern mit stehenden Ovationen.
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Laudatio von Monika Kunz, Kreisheimatpflegerin, zum Jubiläumskonzert "80 Jahre Zitherclub" am 28.02.2009
 
Freiwillige Feuerwehren und Sportvereine bringen es oft auf über 100 Jahre. Männergesangvereine können durchaus auf  50 Jahre oder gar 80 Jahre und mehr zurück blicken, wobei dann die ältesten Mitglieder oft schon in ihrer Jugend mit dem Singen begannen. Und eher selten erlebt ein Gründungsmitglied bei den Genannten dann den ältesten Jubelgeburtstag.
Und das ist ja das besondere: Die Idee eines Vereins oder Clubs wird über viele Jahre aufrecht erhalten, gepflegt, in die nächste Generation getragen. Das ist bei Feuerwehren und Sportvereinen ungleich leichter als bei Musikvereinen.
Wenn dann der Verein auch noch die Pflege des Zitherspiels zu seinem Hauptanliegen gemacht hat, so ist das
mehr als ein Grund zu feiern, und sogar ein Grund zum Jubeln, wenn er 80 Jahre auf dem Buckel hat. Und darum ist der Zitherclub Erbendorf eben ein Jubelverein.
 
Die Gründungsväter Friedrich Mante, Karl Wohlrab, Max Herrmann und Otto Bergler rechneten 1929 sicher nicht mit dieser rasanten Entwicklung der Musik und dachten wahrscheinlich, Heimatabende, Musik- und Liederabende würden in der Bevölkerung immer geschätzt.
Im Fall Erbendorfer Zitherclub ist das auch so.
Der Club, wie er sich heute präsentiert, erfreut sich nach wie vor in der Bevölkerung und bei seinen Fans ungebrochener Beliebtheit – Sie beweisen es durch ihr Hiersein!
 
Zwar spielt die Volksmusik eine große Rolle im Zitherclub, doch nicht nur das traditionelle Lied- und Musikgut wird gepflegt, sondern auch konzertante Zithermusik, und es werden immer wieder andere Musikrichtungen versucht. Prägend waren hier wohl Willy Schindler, der den Verein 50 Jahre lang geleitet hatte, aber auch Margarethe Günther, die schon viele Jahre als zweiter Vorstand, dann als erster Vorstand, organisatorische Aufgaben und die wichtige Aufgabe der Nachwuchsbetreuung übernommen hatte.
 
Und nur so kann ein Verein überleben. Ein Club kann irgendwann nicht mehr weitermachen, wenn die Nachwuchsarbeit nicht gelingt. So manche Chöre stellen das Singen ein, weil der Nachwuchs fehlt, weil das Liedgut nicht &dbquo;in oder &dbquo;uncool ist.
Beim Erbendorfer Zitherclub ist Aus- und Weiterbildung des musikalischen Nachwuchses ein wichtiges Standbein und die Voraussetzung dafür, dass der Club vielleicht noch 90 oder gar 100 Jahre alt wird.
Hier kommt nun Veronika Hille ins Spiel, die seit 1998 den Dirigentenstab in der Hand hält – kann man nicht sagen, sie hält eigentlich zwei Hackbrettschlägel in den Händen. Aber ihr Haarschopf, wie der wippt und schwingt, der ganze Kerl, wie er sich bewegt, gibt ganz eindeutig Takt und Tempo vor. Auch sie betreibt eine ganz intensive Nachwuchsförderung.
 
Ich lernte den Club erst vor einigen Jahren kennen.  Ich suchte eine Musikgruppe für einen Gottesdienst für verstorbene Volksmusikanten. Die Erbendorfer sagten sofort zu.  Seitdem besteht eine kleine Liasonne zwischen mir und den Musikern, denn immer, wenn man sie braucht, spielen sie. Da heißt es dann bei einer Anfrage: "Irgendwer spielt schon, irgendeine Besetzung bring’ ma scho zsamm."
In der größtmöglichen Besetzung spielen 13 aktive Musikanten und vor allem Musikantinnen: allen voran die 5 Zithern, dann 3 Gitarren, 2 Hackbretter, 1 Akkordeon, 1 Harfe und 1 Kontrabass und seit 1998 sogar 2 Raffele
Das Raffele ist eine Variante der Scherrzither aus dem Tirol. Das etwas größere Raffele wird auch Raffelzither genannt.
Die Scherrzither ist eine Weiterentwicklung des mittelalterlichen Scheitholz und eine von vielen frühen Zitherformen. Sie ist als eine Vorstufe der heutigen Konzertzither zu sehen.–
Von denen also spielt, je nachdem, wer Zeit hat, irgendeine Besetzung.
 
Dass dies sehr gut gelang und gelingt zeigen zahlreiche Auszeichnungen und Engagements:
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1999 Kulturpreis der Hanns-Seidel-Stiftung für hervorragende Leistungen auf dem Gebiet der Bayerischen Volksmusik auf Kloster Banz
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Auftritte beim Ramasuri Frühschoppen
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beim Arzberger Bergkristall
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bei der OTV Musikantentour


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im Regensburger Audimax
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sowie unzählige Auftritte in Kirchen, auf  Weihnachtsveranstaltungen und sonstigen Feiern
 
Dass euch Musikerinnen und Musikern noch eine lange gemeinsame Zeit bevorsteht wünsche ich allen von ganzem Herzen.
Und zum 85. Jubelfest komme ich gerne wieder vorbei.
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letzte Aktualisierung 27.06.2017